32. Kongress für Fremdsprachendidaktik der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung an der Universität Göttingen
Herzlich Willkommen
Der Call ist online - Link zur Call-Seite
Das Conftool ist ab dem 01.06.2026 geöffnet - Link zum Conftool
Hier finden Sie einige Hinweise zu den Formaten, die eingereicht werden können
Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen bis zum 15.09.2026 und möchten heute ein
paar Informationen zu den verschiedenen Beitragstypen geben:
a) Wissenschaftliche Beiträge mit dem Schwerpunkt ‚Ergebnispräsentation‘. Die Sektionen
werden ausgehend von den Einreichungen konstituiert, die Arbeit in den Sektionen ist
durch Vorträge und kurze Diskussionen strukturiert.
b) Freie Formate: Die freien Formate sollen in Göttingen ein neues Gewicht erhalten und
Raum für mehr Diskussion, Kooperation und Vernetzung bieten. Sie bearbeiten neue,
vielleicht noch unkonturierte Themen und bieten Gelegenheit zur Sondierung, Vertiefung
und Vernetzung im Kolleg:innenkreis. Je nach Nachfrage werden zwei oder drei Slots à 90
Minuten für die freien Formate im Tagungsprogramm eingeplant. Die freien Formate
sollten diskussionsorientierte Methoden wie die Arbeit mit Tischvorlagen oder
Kurzimpulsen anbieten. Sie können sich dabei selbst an Methoden der
Zukunftsforschung wie Reallaboren, Futures Thinking oder Zukunftswerkstätten
orientieren (Kurzbeschreibungen und Links folgen in Kürze auf der Kongresswebseite).
Bei der Einreichung sollte das geplante Arbeitsformat benannt werden. Im Conftool stehen
für freie Formate zwei Optionen zur Verfügung:
A) Bestehende Arbeitsgruppe: Hier schlagen bestehende Gruppen und Netzwerke ein
Format vor. Bei Einreichung machen Sie bitte kenntlich, dass die Gruppe bereits
besteht und beziehen sich namentlich aufeinander.
B) Neue Arbeitsgruppe: Hier schlagen Sie neue Themen, Fragestellungen und Ideen
vor, die noch nicht von einer bestehenden Gruppe bearbeitet werden. Bei der
Programmgestaltung werden die neuen Arbeitsgruppen aus den Einreichungen
gemeinsam mit den Interessierten in individueller Absprache zusammengestellt.
c) Wissenschaftliches Poster mit dem Schwerpunkt ‚laufendes Forschungsprojekt‘ mit
thematisch und forschungsmethodologisch innovativen Ansätzen
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge zum Kongress!
Informationen zu den freien Formaten
Für die Freien Formate sind die bekannten Formen wie Diskussionsrunden mit Impulsvorträgen, Projektvorstellungen, Workshops oder Datensessions willkommen. Darüber hinaus können Methoden wie Zukunftswerkstätten, Reallabore oder Future Thinking weitere Anregungen für die Ausgestaltung freier Formate geben. Die Methoden enthalten Impulse für den Ablauf, Leitfragen und Arbeitsaufträge, Produkte oder Zielsetzungen. Sie können an einen, zwei oder drei 90-Minuten-Slots angepasst werden.
Zukunftswerkstatt
Die Zukunftswerkstatt ist eine Methode zur gemeinsamen Entwicklung von Lösungsansätzen für festgelegte Probleme oder Herausforderungen. Ziel ist es, ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Situation Zukunftsentwürfe zu entwickeln und deren praktische Umsetzung zu planen. Der Prozess umfasst in der Regel Kritik-, Fantasie- und Verwirklichungsphase. Dabei bringen die Teilnehmenden ihr vorhandenes Wissen sowie ihre Kreativität und Fantasie ein und arbeiten unter Begleitung einer Moderation in Gruppen zusammen. Häufig wird die Arbeit durch eine vorgeschaltete Vorbereitungs- und eine nachgeschaltete Erprobungsphase ergänzt.
Weitere Informationen:
Universität Köln Zukunftswerkstatt
Universität Oldenburg Zukunftswerkstatt
Future(s) Thinking
Future(s) Thinking vereinigt Methoden zur Gestaltung von Innovationen, die von der zentralen Rolle des Menschen in diesen ausgeht. Ausgehend von Problembeschreibungen werden in iterativen Prozessschritten Ansätze für Innovationen entwickelt, wobei vor allem Ungewissheiten bearbeitet werden und von Zukünften als beeinflussbare, aus der Gegenwart nicht linear ableitbaren Szenarien ausgegangen wird.
Weitere Informationen:
Reallabor
Ein Reallabor ist eine transdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsumgebung, in der Akteure aus Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam an der Entwicklung und Erprobung zukunftsfähiger Lösungen für gesellschaftliche Transformation arbeiten. In einem realen gesellschaftlichen Kontext werden innovative Ideen und Transformationsansätze durch sogenannte Realexperimente praxisnah getestet. Ziel ist es, gesellschaftliche Veränderungsprozesse anzustoßen sowie gemeinsame Lern- und Erkenntnisprozesse zu fördern.
Weitere Informationen:
Transcript Verlag Handbuch Transdisziplinäre Didaktik
Springer Transdisziplinär und transformativ forschen