Sektion 11

Neue Wege zum Sprachen lehren und Sprachen lernen

Prof. Dr. Joachim Appel (appel(at)ph-ludwigsburg.de)

Prof. Dr. Jörg Roche (roche(at)daf.lmu.de)

 

Demographische Entwicklungen, Globalisierung und neue Kommunikationsmedien gehören zu den treibenden Kräften des internationalen Kommunikationswandels. Dieser Wandel wird beschleunigt durch immer schnellere, leistungsfähigere, besser vernetzte, omnipräsente Medien, die über und mit Menschen oder auch ohne sie kommunizieren. Diese Entwicklungen stellen große Herausforderungen an die Vermittlung fremder Sprachen, vor allem in Bezug auf die pragmatische Orientierung der erforderlichen kommunikativen Kompetenzen und Fertigkeiten, die Differenzierung des sprachlichen Repertoires (nicht nur im schriftlichen und ikonographischen Bereich), die Beziehung von konzeptueller Mündlichkeit und Schriftlichkeit und anderer Aspekte der Multimodalität und Multikodalität, die Anwendbarkeit multimedial orientierter Lerntheorien, die Förderung kognitiver Prozesse, die maschinelle Sprachverarbeitung, die Nutzung digitaler Ressourcen und Arbeitswerkzeuge, das Unterrichtsmanagement und die Lehrerausbildung sowie Fragen der Kommunikationsethik und des Schutzes von Sprachdaten. Diese Sektion widmet sich innovativen Ansätzen der Sprach- und Kulturvermittlung unter besonderer Berücksichtigung digitaler Medien. Handlungsorientiertes und aufgabenbasiertes Lernen und Lehren, Sprachstandsdiagnose und Prüfen und Testen, Lernerautonomie, Förderung kognitiver Prozesse etwa durch Hypertexte oder Grammatikanimationen, die Gestaltung von Serious Games Umgebungen, Einsatzmöglichkeiten von Lernplattformen in Distanz- und Blended-Learning-Verfahren in Sprachunterricht und Lehrerausbildung, Ergebnisse empirischer Wirkungsforschung zu und mit digitalen Lernumgebungen und andere digital-affine Themen sollen den Mittelpunkt dieser Sektion bilden.

Angebote für Vorträge in den Sektionen werden bis zum 15. Dezember 2018 an die Sektionsleitung erbeten. Bitte senden Sie einen kurzen, aussagekräftigen Abstract von ca. 250 Wörtern (Fließtext) in einer Word-Datei samt Ihrer Angaben (Name, Institution, Email-Adresse) an die oben genannten Email-Adressen. Eine Rückmeldung erhalten Sie im Januar 2019.