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Deutsche Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF)

AG 7

Selbstverständnisse von Studierenden und Lehrenden in der Lehrer_innenbildung

Franziska Klimczak (Humboldt-Universität zu Berlin), Franziska.Klimczak(at)hu-berlin.de
Katrin Schultze (Humboldt-Universität zu Berlin), Katrin.Schultze(at)hu-berlin.de

Mit der sich wandelnden Rolle moderner Fremdsprachen in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung wandeln sich auch die Rollenerwartungen an Fremdsprachenlehrende sowie deren eigenes Selbstverständnis. Ein Begriff, unter dem diese neuen (Selbst-)ansprüche in den letzten Jahren immer wieder gefasst werden, ist der Begriff reflective practitioner, sei es in wissenschaftlichen Publikationen oder pragmatisch orientierten Lehrgängen (nicht nur) in der Lehrer_innenbildung. Dabei kommen jeweils unterschiedliche und zum Teil auch weit voneinander entfernte Vorstellungen von der Bedeutung einer reflexiven Grundhaltung und deren Ausgestaltung in der Praxis von Lehren und Lernen zur Geltung.

Die AG soll sich daher am Beispiel des Begriffs reflective practitioner der Frage widmen, welche Einflussfaktoren und Gestaltungsspielräume das Selbstverständnis angehender Fremdsprachenlehrkräfte und Lehrerbildner_innen prägen. Insbesondere soll diskutiert werden, welches Potenzial der Begriff reflective practitioner als Schlüsselkonzept für die (Aus-)Bildung von Fremdsprachenlehrer_innen im Spannungsfeld zwischen Humboldt’schem Bildungsideal und Standardisierungsbestrebungen birgt. Hierbei sollen folgende Ebenen vor allem der hochschulischen Lehrer_innenbildung in den Blick genommen werden:

  1. Konzeptualisierung/Begriffsbildung
  2. Leitbilder für Lehrerbildner_innen/reflective practitioner als Bildungsziel
  3. Reflective practitioning als Handlungskompetenz im Unterrichtspraktikum

Die AG soll als Workshop gestaltet werden, in den ca. 5-minütige Kurzvorträge (Impulse) eingebunden werden. Wir laden Interessierte zur Einsendung von Vorschlägen für solche Beiträge bis zum 15.2.2013 ein.

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