Mehrsprachigkeit macht Schule: Neue Konzepte für die Lehrerausbildung und den Schulunterricht
Prof. Dr. Katja Francesca Cantone (Universität Duisburg-Essen), katja.cantone(at)uni-due.de
Helena Olfert (Universität Duisburg-Essen), helena.olfert(at)uni-due.de
Seit längerem hat sich die Europäische Gemeinschaft das Ziel gesetzt, ihren Bewohnern zumindest das Erlernen zweier Fremdsprachen abzuverlangen. Damit steht die in der Schule durch den Fremdsprachenunterricht erlangte Mehrsprachigkeit im Fokus – und mit ihr die FremdsprachenlehrerInnen und ihre didaktischen Fähigkeiten. Auf der anderen Seite gibt es die individuelle, von zuhause mitgebrachte Mehrsprachigkeit. Wie geht Schule mit den mitgebrachten Potentialen dieser SchülerInnen um? Werden LehrerInnen aller Fächer im Studium genügend auf diese Schülerschaft vorbereitet? Welche Inhalte sind bei der Entwicklung eines Curriculums, das auch diese Art der Mehrsprachigkeit an Schulen berücksichtigt, relevant? Schließlich gibt es eine weitere Gruppe von Akteuren, die den Umgang mit Mehrsprachigkeit im Schulalltag bewältigen muss: Lehrkräfte, die selbst mehrsprachig sind. Wie machen sie sich ihre Zweisprachigkeit zunutze? Unterscheidet sich ihre Einstellung zu sprachlicher Vielfalt von der ihrer einsprachigen Kollegen?
Ziel dieser AG ist, die Rolle, die Einstellung und die didaktischen Möglichkeiten der obengenannten Akteure (FremdsprachenlehrerInnen, LehrerInnen aller Fächer, mehrsprachige LehrerInnen) herauszuarbeiten. Willkommen sind Bewerbungen für kurze Impulsvorträge (15 Min.) zu oben genannten Fragen sowie zu best-practice-Modellen.
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