Freie Formate

Nachdem sich die freien Formate auf den Kongressen 2015 in Ludwigsburg und 2017 in Jena bewährt haben, wird es auch 2019 in Würzburg wieder die Möglichkeit geben, in diesem interaktiven Veranstaltungsformat zu arbeiten. Die freien Formate haben damit die bislang üblichen Arbeitsgruppen abgelöst. Sie finden abermals an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu je 90 Minuten statt. Freie Formate sollen prozess- und produktorientiert sein. Sie unterscheiden sich damit im Ablauf deutlich von den auf Vorträgen basierenden Sektionen.
Sie sind eingeladen, sich mit einem inhaltlichen Konzept zu einem der sechs unten dargestellten Formate zu bewerben oder auch ein völlig neues Format vorzuschlagen. Die Vorschläge sollten einen Umfang von ca. 300 Wörtern haben. Insgesamt können bis zu zwölf solcher freien Formate eingerichtet werden.

 

Freie Formate (Beispiele):

Wissenschaftler-Stehcafé
Dies soll dem intensiven Austausch etwa zwischen Nachwuchswissenschaftler/innen und Expert/innen oder zwischen Ausbilder/innen der ersten und der zweiten Phase der Lehrerbildung oder generell zwischen Wissenschaftler/innen dienen. Es finden Diskussionen mit wechselnden Gesprächspartnern statt. Unterschiedliche Organisationsformen sind denkbar: Thementische, Expertentische, Stationen-Diskussion etc.

Diskussionsgruppe
Ziel ist die Erörterung neuer, bislang vernachlässigter oder innovativer Forschungsfragen und -felder in der Absicht, interessierte Forscher/innen zu finden, die bis zum darauf folgenden Kongress zwei Jahre später gemeinsam an diesen Fragen arbeiten, um dann in einer Sektion oder einem Forum ihre Ergebnisse zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

Working Session
Diese Foren haben ein unmittelbares Arbeitsprodukt für alle Beteiligten vor Augen, da das Arbeitsergebnis dieser Veranstaltung spätestens zwei Wochen nach Kongressende auf der Kongresswebseite veröffentlicht werden muss. In Working Sessions gibt es nur aktive Teilnehmer/innen. Beispiele wären etwa die gemeinsame Entwicklung eines neuen Kriterienrasters oder eines Themenkatalogs oder eines Forschungsprojekts.

Forscher-Lehrer-Austausch
Der DGFF-Kongress möchte in verstärktem Maße in der Unterrichtspraxis tätige Lehrkräfte ansprechen und zwar sowohl als Forschungspartner/innen wie auch als Rezipienten von Forschung. Der Austausch zwischen Vertreter/innen von Theorie und Praxis auf Augenhöhe kann dabei sowohl einen forschungsbezogenen als auch einen bildungs- bzw. schulpolitischen Fokus haben. Hierzu wünschen wir uns konkrete Vorschläge.

Studierenden-Workshop
Mit dem Ziel, Studierende nicht nur am Rande eines Fachkongresses, sondern auch in inhaltlicher Hinsicht zu involvieren, sind in diesem Format einerseits der Austausch zwischen den Studierenden sowie andererseits gemeinsame Arbeitsaufträge angedacht. Der Kongressbesuch kann beispielsweise mit der Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen verknüpft werden, die im regulären Studium vorgesehen sind. Kongressbezogene Aufträge für die Studierenden könnten in diesem Zusammenhang das Verfassen thematischer Berichte, Interviews mit Forschenden oder vergleichende Analysen von Abstracts und Präsentationen sein.

Datensitzung
In diesem Veranstaltungsformat bringen die Teilnehmer/innen selbst erhobene Daten (beispielsweise Transkripte) mit und arbeiten mit anderen Forschern gemeinsam an einer Analyse.

Vorschläge für die freien Formate senden Sie bitte bis zum 11.01.2019 an die Kongress-E-Mail: tagung-engdid(at)uni-wuerzburg.de